Mit einem hervorragenden Rennen, das ihr allerdings durch Magenprobleme beim Laufen einen möglichen Sieg kostete, hat Yvonne van Vlerken einmal mehr gezeigt, dass sie bereit für die großen Rennen der Saison ist.
Beim Schwimmen schockte sie nicht nur die spätere Siegerin und kontroverse Figur im Triathlon-Sport
Lisa Hütthaler, sondern auch andere Mitbewerber um die Krone von Mallorca. Denn nach dem Schwimmen stieg die starke Radfahrerin mit nur gut 3:30 Minuten Rückstand auf die Spitze um
Anja Beranek, der Rennfavoritin aus Deutschland, auf ihr Simplon Mr.T.
Führung zur Halbzeit

Nach 40 Kilometern hatte sie bereits die Führung übernommen, lediglich Hütthaler konnte ihrem Tempo folgen, sodass die beiden in Sekundenabständen die zweite Wechselzone erreichten. Dahinter folgten mit über vier Minuten Rückstand die Britinnen
Lucy Gossage und
Tamsin Lewis.
Yvonne van Vlerken übernahm die Führung und setzte sich beim Laufen ab, doch nur sieben Kilometer vor dem Ziel war Hütthaler mit einem für sie überraschend schnellen Lauf wieder an ihr dran und konnte sich sogar absetzen.
Die Österreicherin holte damit einen Sieg, der nicht ganz undiskutiert bleiben sollte. Yvonne van Vlerken bekam, nach hartem Kampf, den verdienten zweiten Rang deutlich vor der Dritten Lucy Gossage.
“Es war ein tolles Rennen”

Yvonne van Vlerken: “Es war für mich ein tolles Rennen. Ich hatte zwar beim Laufen Magenprobleme und musste mich übergeben, aber ich habe mich durchgekämpft. Ich habe das Rennen, und vor allem die Radstrecke, sehr genossen, die schnellen Abfahrten waren einfach super, viele haben gedacht das Niederländerinnen nicht runter fahren können, doch das habe ich hier in Österreich lernen dürfen und offensichtlich ist es zu einer Stärke geworden. Ich freue mich nun auf den
Ironman 70.3 St.Pölten, dort werde ich alles geben um das Rennen zum Dritten mal zu gewinnen.“
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Foto: Ingo Kutsche
Hoch motiviert nach ihrem sensationellen Sieg und neuem Streckenrekord in 1:17:15 Stunden beim
Halbmarathon Leipzig geht die Wahl-Österreicherin Yvonne van Vlerken in die Europäische Saison, die ihr Highlight im Deutschen Roth haben wird. In Leipzig hatte sie gezeigt, dass sie als ehemalige Duathlon- Weltmeisterin nicht nur schnell auf dem Rad, sondern auch zu Fuß ist, und pulverisierte den alten Streckenrekord geradezu.
2.Platz beim Ironman Melbourne
Mit ihrem hervorragenden 2.Rang beim Ironman Melbourne konnte Yvonne schon genug Punkte im
Kona Pro-Ranking der WTC sammeln um sicher zur
WM auf Hawaii im Oktober zugelassen werden.

Das Rennen in Melbourne verlief ganz nach Yvonne van Vlerkens Geschmack. Wetterbedingt wurde die Schwimmstrecke auf 1.9km verkürzt, nach sehr gutem Schwimmen war van Vlerken bereits nach nur gut 60 Kilometern in Führung. Alles sah nach einem tollen Tag aus bis ihre über-korrekte und vorsichtige Fahrweise, um nicht in die Windschattenzone zweier vor ihr fahrender Altersklasse-Athleten zu kommen, und ein etwas übereifriger Referee, ihr eine sogenannte „Blocking“- Penalty auf dem Rad bescherte. Diese wurde mit vier Minuten in der Strafbox bestraft. Das bedeutete den fatalen Verlust der Spitzengruppe bei Kilometer 135 und damit einen Kampf alleine gegen den Wind, den Ärger und einen möglichen verlorenen Sieg.
Doch dank eines exzellenten Kampfgeistes und einer guten Moral kämpfte sich Yvonne van Vlerken vom siebten Rang nach dem Rad wieder auf den zweiten Platz und ließ mit dem zweitschnellsten Marathon des Tages u.a. die Ironman Vize-Weltmeisterin
Caroline Steffen hinter sich.
Challenge Roth – nach fünf Jahren Abwesenheit Rückkehr zum Ursprung.
Mit dem Rücken frei, was die Quali für die WM auf Hawaii betrifft, geht die quirlige Athletin nun voller Elan in die Vorbereitung für die
Challenge Roth und meinte dazu: „Ich freue mich irrsinnig darauf wieder in Roth zu starten, dort wo ich den erfolgreichen Sprung vom Duathlon zur Triathlon- Langdistanz geschafft habe. Sieben Jahre lang hatte ich damals von meiner ersten Ironman-Distanz geträumt bis ich endlich antreten konnte. Jetzt ist die Vorfreude wieder in Roth dabei zu sein sehr groß.
Challenge Roth, das ist das Rennen wo meine Triathlon- Karriere erst richtig angefangen hat. Die Emotionen von 2007 und vielleicht selbst noch mehr vom Rennen 2008 sind noch so lebendig. Ich möchte gerne zeigen, dass ich als Athletin und Mensch gewachsen bin und träume von einer neuen persönlichen Bestzeit. Bei dem Top Damen- Feld das angekündigt ist, werde ich auch so schnell sein müssen um mein Minimal-Ziel, die Top-3, erreichen zu können.“
Kommenden Sonntag startet die Niederländerin zum 4.Mal beim
Rheintal Duathlon, den sie bereits drei mal in Folge gewinnen konnte.
Zur Website von Yvonne van Vlerken.
Foto: Delly Carr
Vom Trainingslager Lanzarote aus ging es mit einem kurzen Stopp in den Niederlanden direkt weiter nach Amerika. Dort bereitet sich Mirjam Weerd auf die anstehende Rennsaison vor – und wagt das ein oder andere Experiment. Der
Ironman 70.3 Oceanside war ein solches. Doch lest selbst.
Es war ein harter Tag. Ein Trainingstag. Ich hatte damit gerechnet, dass genau das passieren könnte, denn ich hatten die Trainingsbelastung im Vorfeld nicht reduziert. Doch insgeheim hofft man ja immer auf mehr.

Das Schwimmen war gut. Ich kam mit den Konkurrentinnen aus dem Wasser, mit denen ich schwimmen wollte. Aber auf dem Rad war die Kraft einfach nicht da. Nachdem ich den Kurs nicht kannte, hatte ich mich für die falsche Kassette entschieden (der Kurs verläuft auf einer Marine Base und man kann ihn vorher nicht abfahren, das ist für Erstlinge wie mich ein großer Nachteil). Das viele Training in den letzten Wochen gab mir den Rest.
Nach 30 Kilometern war ich völlig fertig und der Ritt über die Hügel fing gerade erst an. Ich fuhr den Rest der 90 Kilometer einfach locker und nahm so viel Nahrung und Flüssigkeit zu mir, wie ich konnte. Schließlich wollte ich noch laufen. In der T2 angekommen, hatte ich meine leeren Beine so satt, dass ich so schnell wie möglich laufen wollte, um es nur hinter mich zu bringen.
Und es funktionierte! Ich lief meine persönliche Bestzeit auf der Halbmarathonstrecke und beendete das Rennen als 18. Das ist vielleicht kein Top-Ergebnis, aber das Rennen war auch gut besetzt. Hätte ich eine Spitzen-Platzierung gewollt, hätte ich kein Trainingsrennen einplanen dürfen. Für das Rennen am kommenden Wochenende in Galveston werde ich dafür ausgeruht sein. Ich bin motiviert und die Zeichen stehen gut. Ich freue mich auf das nächste Rennen!
Zur Website von Mirjam Weerd.
Fotos: Mirjam Weerd
Erfolgreicher kann man eine Saison nicht starten. Tjarco Cuppens siegt bei seinem ersten Rennen in 2013 und meint: “Xendurance and Xecute are great!!”
Dem haben wir nichts hinzu zu fügen – außer einige Bilder von Tjarcos Rennen.

Jetzt ist es noch genau 1 Woche bis zu meinem ersten Ironman in 2013. Am 17.März 2013 geht meine Wettkampfsaison in
Los Cabos/Mexico los!
Dieses Jahr bin ich das erste Mal das komplette Frühjahr im
Club La Santa auf Lanzarote geblieben und bin nicht wie in den vergangenen Jahren nach jedem unserer drei Camps nach Hause geflogen. Es war ein Experiment, das hervorragend geklappt hat und die acht Wochen sind wie im Fluge vergangen. Ich war die ganze Zeit gesund, habe super gut trainiert und kann es nun kaum mehr erwarten in Mexico am Start zu stehen!
Immer zwei Wochen unsere
Corpus Camps, gefolgt von einer Woche Entlastung mit etwas weniger Training, immer nette und motivierte Athleten und perfekte Trainingsbedingungen! Ich konnte mich zu 100 Prozent auf mein Training konzentrieren und hatte nicht immer den Klimawechsel zu verkraften, der bei mir in der Vergangenheit gefährlich für Halsschmerzen war.
Und auch die Ernährung war überhaupt kein Problem. Bis zum Ende bin ich gerne ans Buffet, besonders wenn Andreas, der deutsche Koch gearbeitet hat, denn er hat uns schön öfters die eine oder andere typisch deutsche Spezialität gemacht! Besonders begeistert war ich von seinen Kartoffelpuffern mit Apfelmus! Weltklasse!

Wie gut und einfach es ist, die Qualität des Trainings hoch zu halten, wenn man starke Trainingspartner hat, musste ich auch immer wieder feststellen. Und die hatte ich hier! Viele Spitzenathleten verbrachten nämlich ebenfalls viele Trainingswochen hier und so wurde ich immer wieder gefordert und an meinen Grenzen gebracht.
In meiner ersten Entlastungswoche habe ich Besuch von meiner Mama bekommen. Wenn ich schon nicht so oft nach Hause kommen kann, dann kommt eben ein Stück Heimat zu mir. Auch wir waren zusammen sehr aktiv!
Zwar kamen die Pedelecs, die wir im Club La Santa leihen konnten, nicht an die Ebikes von Ansmann heran, dennoch hatten wir riesigen Spaß bei unserer gemeinsamen Radtour.
Es blieb immer spannend und abwechslungsreich und ganz besonders habe ich mich auch über den Besuch einer Triathlonfreundin,
Susan Blatt, gefreut, die als Guide in Fuerteventura tätig ist und mich als Rucksacktouristen besucht hat!
Mit dem Rad fuhr sie zur Fähre, setzte auf die Nachbarinsel über und wir verbrachten einen tollen sportlichen Tag zusammen.
Richtig cool!
Das Wetter hat sich uns in diesem Frühjahr wirklich von allen Seiten gezeigt. Wir hatten sehr stürmische Tage, aber auch viel Sonne und traumhafte Trainingsbedingungen. Auf jeden Fall konnte ich alle Trainingseinheiten umsetzten, was zu Hause bei dem kalten Winterwetter nicht möglich gewesen wäre.
Die Umfänge gingen diese Woche schon langsam zurück, dafür ist mein Training immer wieder mit Intensitäten gespickt gewesen, damit mein Körper am Wettkampftag zwar ausgeruht, aber auch bereit für die Belastung ist. Am Samstag ging es los nach Mexico. Gerade bin ich in Los Angeles bevor es in drei Stunden mit Alaska Airline die letzten 2,5 h nach Los Cabos geht.
Ich freue mich schon sehr auf das Rennen.
Arrrriiiibbbbbbaaa!!!
Heidi