Heleen bij de Vaate wird Zweite beim Ironman Lanzarote
- At May 22, 2013
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Letzten Samstag stand ich zum fünften Mal in meiner Karriere hinter der Startlinie des Ironman Lanzarote. Ich habe mich in diese Insel verliebt und schon eine Menge Trainingsstunden hier verbracht. Das Rennen ist etwas ganz Besonderes für mich, trotz der Tatsache, dass es eines der schwierigsten Rennen überhaupt ist. Bisher habe ich hier dreimal gefinisht, jedes Mal auf dem Podium.
Verletzungspech
Zwei Wochen vor dem diesjährigen Rennen zog ich mir eine Unterschenkel-Verletzung zu. Das Ergebnis war, dass ich für zwei Wochen nicht lief und dass ich unsicher war, ob ich das Rennen überhaupt beenden konnte. Ich beschloss dennoch zu starten und zu sehen, ob mein Bein bis zum Ende zu halten würde.
Was einem durch den Kopf geht…
Vor dem Start: “Ich bin nervös. Wird mein Bein bis zum Ende halten”? Es wird ein schöner Tag werden.
Während des Schwimmens: “Ich weiß nicht, ob ich dieses Rennen wieder machen will. Es ist wie in einer Waschmaschine.” Nach 300 Metern: “Es ist nicht so schlimm, wie ich dachte. Und ich bin gut unterwegs, das Wasser ist ruhig und ich finde meinen Rhythmus.”
Während des Wechsels: “He, ich habe keine Schmerzen in meinem Bein!”; “Ruhe bewahren …..” Während der langen Laufes zum Fahrrad: “noch keine Schmerzen”?
Auf dem Fahrrad: “Es regnet. Pass auf, die Straße ist nass, kein Risiko “,” Ich glaube, meine Beine sind gut heute” Nach 80 Kilometern:”Ja, da sind schon zwei schnelle Damen eingefangen “, ” Ah, da ist meine Trainingspartnerin Hanneke, sie fährt großartig!”,
Fast am Ende der Radstrecke fühle ich mich immer noch frisch und ich freue mich auf den Marathon.”
” Wow Kristin Möller hat bereits drei Kilometer gelaufen und ich bin noch im Wechsel, sie ist heute wirklich stark! Ich denke, ein zweiter Platz ist das Beste, was ich heute bekommen kann…… ”
Während des Laufs: “Der Lauf fühlt sich gut an. Und ich habe immer noch keine Probleme im Unterschenkel.”, ” Der Lauf ist nicht flach!”, ” Autsch meine Waden, das wird ein harter zweiter Teil “, ” Nur noch zehn Kilometer – die Dritte ist sechs Minuten hinter mir, also wenn ich das Tempo halte, dann gibt es keine Gefahr.”, ” Ein Traum wurde wahr: Ein zweiter Platz!”
Fotos: Xendurance und Ingo Kutsche – sportfotografie.biz
Yvonne van Vlerken holt sehr guten 2. Rang beim Ironman 70.3 Mallorca
- At May 13, 2013
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Mit einem hervorragenden Rennen, das ihr allerdings durch Magenprobleme beim Laufen einen möglichen Sieg kostete, hat Yvonne van Vlerken einmal mehr gezeigt, dass sie bereit für die großen Rennen der Saison ist.
Beim Schwimmen schockte sie nicht nur die spätere Siegerin und kontroverse Figur im Triathlon-Sport Lisa Hütthaler, sondern auch andere Mitbewerber um die Krone von Mallorca. Denn nach dem Schwimmen stieg die starke Radfahrerin mit nur gut 3:30 Minuten Rückstand auf die Spitze um Anja Beranek, der Rennfavoritin aus Deutschland, auf ihr Simplon Mr.T.
Führung zur Halbzeit
Nach 40 Kilometern hatte sie bereits die Führung übernommen, lediglich Hütthaler konnte ihrem Tempo folgen, sodass die beiden in Sekundenabständen die zweite Wechselzone erreichten. Dahinter folgten mit über vier Minuten Rückstand die Britinnen Lucy Gossage und Tamsin Lewis.
Yvonne van Vlerken übernahm die Führung und setzte sich beim Laufen ab, doch nur sieben Kilometer vor dem Ziel war Hütthaler mit einem für sie überraschend schnellen Lauf wieder an ihr dran und konnte sich sogar absetzen.
Die Österreicherin holte damit einen Sieg, der nicht ganz undiskutiert bleiben sollte. Yvonne van Vlerken bekam, nach hartem Kampf, den verdienten zweiten Rang deutlich vor der Dritten Lucy Gossage.
“Es war ein tolles Rennen”
Yvonne van Vlerken: “Es war für mich ein tolles Rennen. Ich hatte zwar beim Laufen Magenprobleme und musste mich übergeben, aber ich habe mich durchgekämpft. Ich habe das Rennen, und vor allem die Radstrecke, sehr genossen, die schnellen Abfahrten waren einfach super, viele haben gedacht das Niederländerinnen nicht runter fahren können, doch das habe ich hier in Österreich lernen dürfen und offensichtlich ist es zu einer Stärke geworden. Ich freue mich nun auf den Ironman 70.3 St.Pölten, dort werde ich alles geben um das Rennen zum Dritten mal zu gewinnen.“
Foto: Ingo Kutsche
Yvonne van Vlerken: Hochmotiviert und erfolgreich
- At April 26, 2013
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Hoch motiviert nach ihrem sensationellen Sieg und neuem Streckenrekord in 1:17:15 Stunden beim Halbmarathon Leipzig geht die Wahl-Österreicherin Yvonne van Vlerken in die Europäische Saison, die ihr Highlight im Deutschen Roth haben wird. In Leipzig hatte sie gezeigt, dass sie als ehemalige Duathlon- Weltmeisterin nicht nur schnell auf dem Rad, sondern auch zu Fuß ist, und pulverisierte den alten Streckenrekord geradezu.
2.Platz beim Ironman Melbourne
Mit ihrem hervorragenden 2.Rang beim Ironman Melbourne konnte Yvonne schon genug Punkte im Kona Pro-Ranking der WTC sammeln um sicher zur WM auf Hawaii im Oktober zugelassen werden.
Das Rennen in Melbourne verlief ganz nach Yvonne van Vlerkens Geschmack. Wetterbedingt wurde die Schwimmstrecke auf 1.9km verkürzt, nach sehr gutem Schwimmen war van Vlerken bereits nach nur gut 60 Kilometern in Führung. Alles sah nach einem tollen Tag aus bis ihre über-korrekte und vorsichtige Fahrweise, um nicht in die Windschattenzone zweier vor ihr fahrender Altersklasse-Athleten zu kommen, und ein etwas übereifriger Referee, ihr eine sogenannte „Blocking“- Penalty auf dem Rad bescherte. Diese wurde mit vier Minuten in der Strafbox bestraft. Das bedeutete den fatalen Verlust der Spitzengruppe bei Kilometer 135 und damit einen Kampf alleine gegen den Wind, den Ärger und einen möglichen verlorenen Sieg.
Doch dank eines exzellenten Kampfgeistes und einer guten Moral kämpfte sich Yvonne van Vlerken vom siebten Rang nach dem Rad wieder auf den zweiten Platz und ließ mit dem zweitschnellsten Marathon des Tages u.a. die Ironman Vize-Weltmeisterin Caroline Steffen hinter sich.
Challenge Roth – nach fünf Jahren Abwesenheit Rückkehr zum Ursprung.
Mit dem Rücken frei, was die Quali für die WM auf Hawaii betrifft, geht die quirlige Athletin nun voller Elan in die Vorbereitung für die Challenge Roth und meinte dazu: „Ich freue mich irrsinnig darauf wieder in Roth zu starten, dort wo ich den erfolgreichen Sprung vom Duathlon zur Triathlon- Langdistanz geschafft habe. Sieben Jahre lang hatte ich damals von meiner ersten Ironman-Distanz geträumt bis ich endlich antreten konnte. Jetzt ist die Vorfreude wieder in Roth dabei zu sein sehr groß. Challenge Roth, das ist das Rennen wo meine Triathlon- Karriere erst richtig angefangen hat. Die Emotionen von 2007 und vielleicht selbst noch mehr vom Rennen 2008 sind noch so lebendig. Ich möchte gerne zeigen, dass ich als Athletin und Mensch gewachsen bin und träume von einer neuen persönlichen Bestzeit. Bei dem Top Damen- Feld das angekündigt ist, werde ich auch so schnell sein müssen um mein Minimal-Ziel, die Top-3, erreichen zu können.“
Kommenden Sonntag startet die Niederländerin zum 4.Mal beim Rheintal Duathlon, den sie bereits drei mal in Folge gewinnen konnte.
Zur Website von Yvonne van Vlerken.
Foto: Delly Carr
Hard day at the office: Mirjam Weerd beim IM 70.3 Oceanside
- At April 5, 2013
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Vom Trainingslager Lanzarote aus ging es mit einem kurzen Stopp in den Niederlanden direkt weiter nach Amerika. Dort bereitet sich Mirjam Weerd auf die anstehende Rennsaison vor – und wagt das ein oder andere Experiment. Der Ironman 70.3 Oceanside war ein solches. Doch lest selbst.
Es war ein harter Tag. Ein Trainingstag. Ich hatte damit gerechnet, dass genau das passieren könnte, denn ich hatten die Trainingsbelastung im Vorfeld nicht reduziert. Doch insgeheim hofft man ja immer auf mehr.
Das Schwimmen war gut. Ich kam mit den Konkurrentinnen aus dem Wasser, mit denen ich schwimmen wollte. Aber auf dem Rad war die Kraft einfach nicht da. Nachdem ich den Kurs nicht kannte, hatte ich mich für die falsche Kassette entschieden (der Kurs verläuft auf einer Marine Base und man kann ihn vorher nicht abfahren, das ist für Erstlinge wie mich ein großer Nachteil). Das viele Training in den letzten Wochen gab mir den Rest.
Nach 30 Kilometern war ich völlig fertig und der Ritt über die Hügel fing gerade erst an. Ich fuhr den Rest der 90 Kilometer einfach locker und nahm so viel Nahrung und Flüssigkeit zu mir, wie ich konnte. Schließlich wollte ich noch laufen. In der T2 angekommen, hatte ich meine leeren Beine so satt, dass ich so schnell wie möglich laufen wollte, um es nur hinter mich zu bringen.
Und es funktionierte! Ich lief meine persönliche Bestzeit auf der Halbmarathonstrecke und beendete das Rennen als 18. Das ist vielleicht kein Top-Ergebnis, aber das Rennen war auch gut besetzt. Hätte ich eine Spitzen-Platzierung gewollt, hätte ich kein Trainingsrennen einplanen dürfen. Für das Rennen am kommenden Wochenende in Galveston werde ich dafür ausgeruht sein. Ich bin motiviert und die Zeichen stehen gut. Ich freue mich auf das nächste Rennen!
Fotos: Mirjam Weerd
Tjarco Cuppens siegt in Düren-Merken
- At March 25, 2013
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Erfolgreicher kann man eine Saison nicht starten. Tjarco Cuppens siegt bei seinem ersten Rennen in 2013 und meint: “Xendurance and Xecute are great!!”
Dem haben wir nichts hinzu zu fügen – außer einige Bilder von Tjarcos Rennen.
Dana Wagner grüßt aus Melbourne
- At March 9, 2013
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Momentan breite ich mich in Australien auf den Ironman Melbourne in zwei Wochen vor. Besonders gut im Trainingsplan macht sich da ein kleines Testrennen, dachte ich mir. Und so meldete ich mich für den Cohuna Sprint Triathlon.
Samstag Nachmittags um 17:00 Uhr fiel dann der Startschuss in dem beschaulichen Städtchen Cohuna. Das Feld in diesem Jahr war allerdings das Stärkste, dass das kleine Rennen je gesehen hatte.
Ich hatte einen guten Auftakt und konnte das Wasser zusammen mit den beiden führenden Männern meines Vereines verlassen. Die zwanzig Kilometer Wendepunktstrecke des Radparts war windanfällig und ich versuchte mich gegen den Wind zu behaupten. Am Wendepunkt sah ich, dass mir zwei andere Damen (darunter eine Vereinskameradin, die als Favoritin in das Rennen ging) dicht folgten. Den zweiten Wechsel erreichte ich als Führende und fand auch sehr schnell meinen Laufrhythmus.
Nach einem Infekt unter der Woche hatte ich aber nicht die Kraft um mein hohes Tempo aufrecht zu halten und musste mich nur 500 Meter vor dem Ziel von einer starken Konkurrentin überholen lassen.
Doch auch der zweite Platz, vor meiner Kameradin Nat, war für mich sehr zufriedenstellend und gibt mir sehr viel Selbstbewusstsein vor dem Ironman Melbourne in zwei Wochen.
Fotos: Dana Wagner
Abu Dhabi Triathlon: Yvonne van Vlerken Fünfte
- At March 5, 2013
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Mit einer tollen Leistung hat sich die Wahl-Österreicherin Yvonne van Vlerken den hervorragenden fünften Rang beim Abu Dhabi International Triathlon unter extremsten Wind- und Hitzebedingungen gesichert.
Am 13.Rang nach dem Schwimmen und mit nur wenigen Minuten Rückstand auf die Spitze um die Ironman Vize-Weltmeisterin Caroline Steffen gelegen, zeigte van Vlerken am Rad mit ihrer beeindruckenden Solofahrt wieso sie den Spitznamen „The Flying Dutchgirl“ trägt.
Harte Bedingungen
Auf der extrem heißen und windigen 200 Kilometer langen Radstrecke, durch die Wüste des Emirats Abu Dhabi, schob sich Yvonne van Vlerken mit einer Radzeit von 5:21:09 auf den vierten Rang. Auf der Laufstrecke musste sie dann lediglich einen Platz abgeben. Damit sicherte sie sich die von ihr angepeilte Top fünf Platzierung und geht voll motiviert an die Startlinie des Ironman Melbourne in drei Wochen.
Das Rennen gewann die Australierin Melissa Hausschildt vor Caroline Steffen und Michelle Vesterby.
Bei denn Herren holte sich der Belgier Frederik van Lierde seinen zweiten Sieg.
Yvonne zum Rennen
„Ich bin sehr zufrieden mit meinem Rennen, es war auch ein Test des Materials unter Rennbedingungen und ich bin davon begeistert. Mein erstes Rennen ist nie extrem gut, weil ich einfach Rennkilometer brauche, deswegen haben wir auch dieses Rennen drei Wochen vor dem Ironman Melbourne geplant. Nun werde ich mich kurz erholen und dann in die direkte Vorbereitung für Melbourne einsteigen.“
Foto: Frank Wechsel
Yvonne van Vlerken: Trainingslager auf Lanzarote macht stark!
Meine 13. Triathlon Saison steht bevor – ja so schnell können die Jahre vergehen. Ich freue mich sehr auf die neue Saison und habe mich entschieden einmal ein wenig mehr in der Nähe von “Daheim” zu bleiben.
Da die Tendenz in den letzten Jahren dahin geht, dass die Wettkampfsaison immer früher beginnt, bin ich schon in der ersten Januarwoche ins Trainingslager auf die Kanaren geflogen.
Es ist sehr schön einmal wieder auf Lanzarote zu sein, denn die Insel ist hart zu trainieren aber macht dich stark, wie nirgendwo anders.
Meine Freundin und Xendurance Kollegin Heleen bij de Vaate sieht das genauso und so hat auch sie sich entschieden auf ihrer Lieblingsinsel zu Trainieren. Und was denkt ihr, was haben die niederländischen Langdistanz Athletinnen (Mirjam Weerd, Heleen bij de Vaate und ich) gemein? Wir sind allen Großverbraucher von Xendurance Produkten. Jeder hat so sein liebstes Produkt, lustig ist es aber zu sehen, dass wir alle nicht ohne Xendurance, Extreme Vital , Xecute und Extreme Omega ins Trainingslager fliegen:-)
Dar meine ersten drei Rennen schon vor der Tür stehen, trainiere ich momentan ziemlich hart. In ein wenigen Woche geht’s schon nach Abu Dhabi zum Abu Dhabi Triathlon. Dort war ich erst ein Mal und habe noch eine Rechnung offen. Von dort aus geht’s weiter zum IM Melbourne und auf das dritte Rennen diese Saison freue ich mich auch schon sehr! TriStar Cannes am 14. April – die Strecke ist wohl für mich gemacht, mit nur 1 Kilometer Schwimmen, 100 harten Radkilometern und 10 Kilometer Laufen
Also trainiere ich jetzt noch fest ein bisschen weiter und dann darf ich am 2. März schon mein erstes Rennen machen. Ich freue mich auf ein par neue Partner. Sponsoren wie Xendurance und die meisten anderen sind schon länger dabei, ein par Neuigkeiten gibt’s aber auch. Mehr darüber bald auf meine Website: www.yvonnevanvlerken.eu
Ich wünsche Euch allen gute Vorbereitung auf die neue Saison – jetzt brav trainieren, aber noch nicht zu viel Gas geben. Die Saison ist lang und Du möchtest ja nicht, dass dir am Ende der Saft ausgeht:-)
LG und Alles gute,
Yvonne
Heidi Sessner grüßt aus Lanzarote
- At January 24, 2013
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Der Winter ist nach Deutschland zurückgekommen und ich konnte gerade noch rechtzeitig in den Süden, genauer gesagt, nach Lanzarote entfliehen. Na ja, wenn man es ganz genau nimmt, war es etwas zu spät, denn eine Woche vor unserem Abflug stürzte ich beim Training mit dem MTB auf Eis, da mein Vorderrad in einer Kurve weggerutscht ist und irgendwie habe ich wohl versucht mich mit der linken Hand abzufangen. Diagnose: Bänderanriss.
Nun habe ich eine Schiene an der Hand, kann aber Gott sei Dank alles trainieren. Das Schwimmen fühlt sich zwar etwas komisch an, da die Schiene mein Wassergefühl etwas verändert, doch der Trainingseffekt ist ja da.
Noch 2 Wochen, dann müsste es auch wieder ohne Schiene gehen…
Wie jedes Jahr bieten wir hier im Club La Santa unsere Corpus Triathlon Trainingscamps an, die sowohl für Hobby-, als auch für Profisportler ideale Bedingungen bieten. Drei mal zwei Wochen Camps liegen nun vor uns.
Training Camps unter perfekten Bedingungen
Im ersten Camp haben wir, wie schon die letzten Jahre, auch Schwimmspezialistin Ute Mückel mit dabei.
Natürlich lasse ich diese Chance nicht ungenutzt und arbeite so oft wie möglich zusammen mit ihr an meiner Technik. Jede Sekunde zählt im Rennen schließlich! Auch auf dem Rad hat die Insel alles zu bieten, was das Triathletenherz begehrt
In erster Linie angenehmere Temperaturen als zu Hause, aber auch viele Berge und kräftigen Wind. Diese Kombination gibt ordentlich Kraft in den Beinen, die wir bei den Ironmanrennen dringend benötigen. Hier im Club La Santa gibt es eine schöne Lagune mit verschieden langen Laufrunden, auf denen wir fleißig Laufkilometer sammeln können, genauso wie im Stadion oder auf den Tails entlang des Meeres nach Famara.
Die Möglichkeiten sind also groß!
Klopf-klopf. Wer da?
Vor zwei Tagen klopfte es nachts um 22:15 an meiner Tür. „Wer könnte das denn dann sein?“ dachte ich mir.
Das habe ich auch auf Facebook gepostet und es kamen viele lustige Antworten, wie: der verspätete Weihnachtsmann; Jürgen, der seinen Schlüssel vergessen hat; Roomservice,… Die beste fand ich war: Zalando
Doch es war in meinem Fall die Dopingkontrolle.
Blut- und Urintest. Schon zum wiederholten Male in diesem Jahr. Ich wusste gar nicht, dass ich so wichtig bin
Vorfreude auf den ersten Ironman des Jahres
Das Training läuft gut, daher freue ich mich nun sehr auf mein erstes großes Rennen in diesem Jahr, den Ironman in Los Cabos/Mexico am 17. März 2013.
Wir werden direkt von Lanzarote aus nach Mexico fliegen. Bis dahin habe ich hier perfekte Trainingsbedingungen, die ich bestmöglich ausnützen werde!
Liebe Grüße aus dem windigen Lanzarote,
Heidi
Fotos: Heidi Sessner
Heidi Sessners Jahresrückblick
- At January 2, 2013
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Man sagt, je älter man wird, desto schneller vergeht die Zeit. Das kann ich nur bestätigen. Schon wieder ist Dezember, schon wieder ist ein Jahr vergangen. Und was für eines! Es war ein spannendes, trainingsreiches und mein wohl erfolgreichstes Jahr.
Nachdem wir im November 2011 geheiratet haben, war 2012 das erste Jahr unter neuem Namen. Und wie es scheint, hat mir der neue Name Glück gebracht
Meine Saisonvorbereitung fand erstmals etwas früher als sonst und auch weiter weg statt, da wir sie mit unseren Flitterwochen verbunden haben. Mit unseren beiden Rädern im Gepäck reisten wir 3,5 Wochen durch Neuseeland, erkundeten das tolle Land und konnten schon erste wichtige Trainingskilometersammeln. Auch mein erstes Rennen konnte ich bereits im Januar in Neuseeland bestreiten, ein Adventure Race, das einmal etwas ganz anderes war, da ich zum Teil auf allen vieren die Steilen Rampen hochklettern musste.
Kaum drei Tage zuhause, ging es schon weiter in unsere Trainingscamps nach Lanzarote, wo wir drei mal zwei Wochen mit Athleten aus ganz Deutschland trainiert haben. In unseren Camps, die mein Mann Jürgen mittlerweile schon seit 15 Jahren organisiert, habe ich perfekte Trainingsbedingungen und kann gleichzeitig mein Wissen an Anfänger und Sportbegeisterte weitergeben.
Nach einigen Wochen zuhause und einem Triathlon in Marbella ging es für 14 Tage nach Mallorca, wo wir auch erstmals eine Gruppe von Assamstadter Triathleten dabei hatten, was mich natürlich sehr gefreut hat. Ich bin unheimliche gerne unterwegs, doch es ist auch toll, ein Stück Heimat dabei zu haben.
Nur einen Tag nach dem Mallorca Camp, startete ich beim Duathlon in Hilpoltstein. Dies war ein gewagtes Experiment, da ich durch das Trainingslager natürlich müde und stark belastet war, dennoch hatten wir schon des Öfteren die Erfahrung gemacht, dass ich trotzdem gute Leistungen bringen kann. Mit einem zweiten Platz war ich dann auch sehr zufrieden. Bei dieser Aktion hat mir Xendurance sehr geholfen.
Das Highlight in diesem Jahr war aber der Ironman in Regensburg, wo ich mir einen Lebenstraum erfüllen konnte. Ein mal einen Ironman, ein so großes Rennen zu gewinnen, davon habe ich sehr viele Jahre geträumt und hart dafür gearbeitet und nun wurde dieser Traum wahr!
Ich war total überwältigt, wie viele Menschen sich mit mir gefreut, mit mir mitgefiebert haben! Das empfinde ich als eine große Ehre und gibt mir unglaubliche Motivation. Alleine ist ein Erfolg nie so wertvoll wie gemeinsam!
Herzlichen Dank!
Siegesserie riss nicht ab
Nachdem ich mich wieder von Regensburg erholt hatte, folgten weitere Rennen in Waldenburg, Norderney und Wilhelmshaven, die ich alle für mich entscheiden konnte.
Nach langer Überlegung entschieden wir uns erstmals für ein Höhentrainingslager als Vorbereitung für meinen zweiten Ironman in diesem Jahr. Höhentraining kann sehr kritisch sein und es ist nicht vorhersehbar, ob man mit einer Leistungssteigerung darauf reagiert. Ich habe mich dabei auf meinen Mann und Trainer Jürgen verlassen, der damit schon früher Erfahrungen gesammelt hat.
Ich flog mit zwei niederländischen Profi-Triathletinnen nach Flagstaff in Arizona /USA, wo wir gemeinsam auf 2100 m Höhe drei Wochen trainiert haben. Dies war eine äußerst spannende und lehrreiche Zeit.
Nach einem Testrennen in Texas, wo noch nicht alles 100 Prozent glatt lief, konnte ich am 25.11.2012 in Cozumel/Mexico eines meiner besten Rennen überhaupt abliefern. Nur 15 min hinter der Siegerin konnte ich in einem Weltklassefeld bei heißen und windigen Bedingungen eine neue Rad- und Ironman – Bestzeit aufstellen und den Abstand zur absoluten Weltspitze weiter minimieren. Das Höhentraining hat bei mir den erhoffen Leistungssprung bewirkt.
Es läuft prima! Ich bin gesund, glücklich und sehr motiviert!
Ich freue mich sehr auf 2013, gemeinsam mit Euch!
Liebe Grüße und tausend Dank für Eure Unterstützung!
Eure Heidi
Meine Erfolge 2012
7. Platz IRONMAN Cozumel/Mexico
9. Platz 70.3 Half Ironman Austin/Texas USA
10. Platz 70.3 Half Ironman Aix en Provence/Frankreich
1. Platz Nordseeman Wilhelmshaven
1. Platz Islandman Norderney
12. Platz WM Langdistanz Vitoria Gasteiz/Spanien
1. Platz Triathlon Waldenburg
1. Platz Landkreislauf
1. Platz IRONMAN Regensburg *IRONMAN CHAMPION*
4. Platz Tristar Salzkammergut
1. Platz Powertriathlon Gera
2. Platz Hilpoltsteiner Duathlon
4. Platz Ican Marbella Mitteldistanz
1. Platz 10 km Osterlauf in Hammelburg
2. Platz Adventure Race Catrona/Neuseeland
Fotos: Heidi Sessner, Xendurance







