Haas und Jijs stark beim Xterra France

Die lange Anfahrt in die Vogesen zum zweiten Rennen der XTERRA European Tour hat Foto: Alex Haas/freisich für die zwei Xterra Spezialisten Alexander Haas und Jim Thijs gelohnt. Der Crosstriathlon-Spezialist Alex Haas aus Roth feierte mit einem zweiten Platz den zweiten Erfolg in der Xterra Tour im Profifeld, Jim Thijs wurde siebter im starken Feld.

Das Rennen fand am Lac du Longemer in Frankreich statt. Die spektakuläre Landschaft hielt extrem anspruchsvolle Strecken für die rund 750 Teilnehmer bereit. Genau das richtige Terrain für Alexander Haas, der nach 1,5 Kilometer Schwimmen in einer Zeit von 19:44 Minuten auf Rang 13 lag und zur großen Aufholjagd startete. Thijs konnte noch drei Plätze vor ihm auf das Rad steigen, Während Alex in der Wechselzone zwei Starter überholen von Beginn an ein sehr hohes Tempo auf dem Mountainbike anschlagen konnte, ging es Jim etwas ruhiger an.

Wenige Stunden vor dem Start hatten ergiebige Niederschläge den Radkurs in eine Rutschbahn verwandelt, es galt zwei Runden à 18 Kilometer mit jeweils 670 Höhenmetern zu bewältigen. Die Schweren Bedingungen machten das Rennen langsam. Dennoch konnte Haas nach wenigen Kilometern bis zur Spitzengruppe um den Australier Ben Allen auffahren und die Führung übernehmen. Taktisch klug, überließ er Shaw bergab die Führung, um von dessen Streckenkenntnissen zu profitieren und sich ausruhen zu können.

Foto: Jim Thijs/freiDie matschige Strecke war eine besondere Herausforderung für Athleten und Material. Regelmäßig mussten die Athleten mit Wasser aus seiner Trinkflasche Kette und Ritzel vom Schlamm befreien, um vernünftig schalten und treten zu können. In der zweiten Runde verlor Haas auf den Führenden etwas an Boden, seinen Vorsprung auf den mehrmaligen Weltmeister Nico Lebrun konnte er jedoch auf zwei Minuten ausbauen. Jim Thijs hatte sich das Rennen gut eingeteilt und konnte im zweiten Streckenabschnitt etwas Zeit gut machen.

Die zehn Kilometer lange Laufstrecke ging über zwei Runden auf stark profilierten Wanderwegen. Nur der letzte Kilometer verlief auf einem Singletrail entlang des Sees. Seine Position nach dem Wechsel verteidigte der Rother Triathlet Haas souverän bis ins Ziel und belegte damit bei seinem zweiten Start als XTERRA-Profi Rang zwei. Auch Jim Thijs konnte seine Platzierung halten und lief als Siebter durch den Zielbogen.

Nach zwei von fünf Rennen der Europatour liegt Haas auch auf dem zweiten Platz und hat noch Chancen auf den Gesamtsieg. Das nächste Rennen für unsere Crossspezialisten findet am 4. August in Prachatice, Tschechien statt.

Zu den Ergebnissen des Xterra France.
Zur Homepage des Xterra France. 

Mirjam Weerd mit neuer persönlicher Bestzeit beim Challenge Roth

Foto: Mirjam WeerdLetzten Sonntag hatte ich das Vergnügen, beim berühmten Quelle Challenge Roth starten zu dürfen. Dieser war dieses Jahr war die offizielle Langstrecken EM der Europäischen Triathlon Union.
Ich war im Vorfeld nicht sicher, was ich drauf habe, so realistisch wie ich bin, habe ich für eine Zeit um 9:15 Stunden angepeilt. Das war mein Ziel im letzten Jahr und würde immer noch eine große Verbesserung meiner persönlichen Bestzeit (eine 9:36 beim IRONMAN South Africa 2010) bedeuten.

Nach meinem großen und lohnenden Trainingslager auf Lanzatore in diesem Winter mit Xendurance Athleten Heidi Sessner und Christine Waitz, von Corpus Diagnostik in Hilpoltstein und Jürgen Sessner organisiert, hatte ich einige Freunde in Roth gemacht und ich freute mich auf die Startlinie mit vielen freundlichen Menschen.

Das Rennen selbst war eine tolle Erfahrung.
Etwa 80 Minuten vor dem Start nahm ich Xecute um gut mit Energie versorgt zu sein. Und mein Bad im Main-Donau-Kanal war gut. Ich kam aus dem Wasser mit den Damen, die ich halten wollte – zusammen mit Julia Gajer und Gina Crawford begann ich das Radrennen. Es gab eine große Gruppe, in der wir versuchten sauber zu fahren. Die ganze Zeit in der Gruppe hatten wir zwei Schiedsrichter auf dem Motorrad mit uns. Ich dachte, ich würde aus der Gruppe fallen, sobald der Hügel kommt, aber zu meiner Überraschung fühlten sich meine Beine stark an und ich konnte locker mithalten. In der zweiten Runde wurden die Hügel ein bisschen härter und ich fuhr mein eigenes Tempo. Die anderen Damen waren schon einige Minuten hinter mir und ich fuhr immer noch stark. Der Wind hatte aufgefrischt aber ich schaffte es fokussiert zu bleiben.

Foto: Mirjam WeerdUnd auf dem zweiten Platz in die Wechselzone zu kommen war ein Knaller! Ich war nicht sicher, was ich konnte, war praktisch auf der Flucht, aber ich wollte nicht zuviel darüber nachzudenken und lief einfach was ging. Bis Kilometer 13 war ich noch auf dem zweiten Platz.
Aber Sonja Tajsich, Julia Gajer, Gina Crawford und Britta Martin waren einfach schneller als ich. Ich konzentrierte mich auf meine eigene Leistung und schaffte einen 3:12 Stunden-Marathon – 10 Minuten unter meiner persönlichen Marathonbestzeit. Dass ich die Ziellinie in den Top 10, auf dem 6. Platz im Gesamtklassement und dem 5. Platz in der Europameisterschaft überqueren könnte, hätte ich nicht zu träumen gewagt! Meine Zeit von 9.02.39 hat mich umgehauen. Ich wusste, dass ich es kann, aber ich hätte nicht gedacht, dass ich es jetzt könnte.

Meine Gastfamilie Conrad / Müller war super. Obwohl ich eine Menge der Zeit dort schlief, hat die herzliche Begrüßung mir geholfen mich zu entspannen und wie zu Hause zu fühlen. Vielen Dank!

Mein nächstes Rennen wird das schöne Rennen am Walchsee, einem Challenge Rennen über die Mitteldistanz sein. Rick und ich werden unser erstes Höhentrainingslager vor dem Rennen zu machen, um zu sehen, wie das klappt.

Viele Grüße Mirjam

Am Wochenende fand das zweite Rennen des Flandern Cups statt. Xendurance MTB Profi Ronny war am Start und berichtet:
Von Anfang an war es mein Konkurrent Maes, der das Tempo bestimmte. Ich saß an seinem Hinterrad. Das Tempo war extrem hoch und nach einiger Kletterei, kam ich dann doch in Sauerstoffnot. Ich musste Tempo herausnehmen und einen Augenblick später kam Tempst an mir vorbei. An Tempst Hinterrad hängen hat nicht funktioniert und ich versuchte mein eigenes Tempo zu finden.
Als wir uns dem nächsten Dorf näherten beschloss ich das Tempo wieder anzuziehen. Das klappte gut und damit war mein dritter Platz außer Gefahr. Das Ziel erreichte ich hinter Maes und Tempst.
Nächste Woche werde Samstags in St. Vith, bei einem Rennen des belgischen Belgacom Cup starten.
Am Sonntag steht dann ein Wettbewerb der Topcompetition in Groesbeek (NL) auf dem Programm.
Viele Grüße Euer
Ronny